Der Welpe kommt

Alles wird anders

Das Hinzukommen eines Welpen unterbricht die Alltagsroutine in jedem Haushalt. Bestimmte Dinge, die in Welpenhöhe stehen, müssen vielleicht weggeräumt werden. Achten Sie bitte auch auf Pflanzen, da manche giftig sind – der Welpe weiß das nicht! Welpen nagen an allem möglichen herum, jeder hat so seine eigene Spezialität. Es ist wirklich wichtig den Welpen nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, denken Sie auch an Kabel in allen Räumen inklusive Staubsauger.

Nähe ist wichtig

Die ersten Nächte könnte sich der Welpe einsam fühlen und wimmern, er vermisst die Wärme und den Kontakt zur Mutter und Wurfgeschwistern. Es hilft ihm in dieser Zeit, wenn er diese Nächte vielleicht in Ihrer Nähe verbringen darf, meistens ist er mit ein paar „Streicheleinheiten“ zu beruhigen. Lassen Sie ihn bitte nicht ganz allein!

Sauberkeit

In den Frühstadien der Erziehung zur Stubenreinheit müssen Sie ihren Welpen mehrfach täglich, unabhängig vom Wetter, nach draußen bringen und bei ihm bleiben. Selbst wenn er schon älter ist, nahezu perfekt stubenrein, ist er nicht immer in der Lage, die Nächte durchzuhalten, könnte bellen und schnell hinaus müssen. Selbst bei Kälte und Nässe – Sie müssen den Junghund nach draußen begleiten und ihn vor der Rückkehr ins Haus gut trockenreiben. Am Anfang scheint das ein nie enden wollender Prozess zu sein, aber die überwältigende Mehrheit der Golden Retriever ist außerordentlich sauber, lernt sehr bald, dass sie sich im Freien lösen müssen.

Entscheiden Sie rechtzeitig, wo im Freien die Toilette des Hundes sein soll. Eine grasbewachsene Fläche wäre ideal, aber sie wird sich im Laufe der Zeit durch viele gelbe Kreise verfärben. Sie sollte eine Stelle wählen, wo das weniger auffällt. Rüdenwelpen lösen sich zunächst wie Hündinnen, später heben sie das Bein, markieren dabei ihr Territorium. Sie sollten sie so erziehen, dass sie dies in der Regel nicht direkt am Haus durchführen.

Das neue Rudel

Der Welpe kommt in ein neues Rudel, bestehend aus ihnen und ihrer Familie. Wichtig ist, dass er die Botschaft, dass Sie der neue Boss sind, begreift. Wie aber funktioniert die Kommunikation mit dem Neuankömmling? Hunde kommunizieren miteinander durch Geräusche (Bellen, Winseln), Berührung (Pföteln, Schnuppern, Anknabbern) und Geruch. Sie werden viele menschliche Worte verstehen lernen, können gewünschter Art und Weise darauf reagieren (beispielsweise Sitz, Steh, Bleib, Hier, Körbchen u. a.). Schnell lernen sie ihren eigenen Namen kennen, wissen, dass sie gemeint sind, wenn er erklingt.

Der Ton macht die Musik

Welpen vermögen auch die Bedeutung verschiedener Tonfälle zu erkennen – was freundlich und liebevoll, was härter, unfreundlicher klingt. Viele Hunde lernen, dass ein weich ausgesprochenes Kommando ignoriert werden kann, während man bei einem festen Tonfall gehorsam sein muss. Wichtig ist, dass Sie von Anfang an kurze, einfache Kommandos verwenden, diese sind für dem Hund am leichtesten zu erlernen – beispielsweise Sitz, nicht Hinsetzen. Gleichmäßigkeit ist wichtig, die gesamte Familie sollte immer dieselben Worte wählen, nach Möglichkeit auch immer im gleichen Tonfall. Ein und dasselbe Kommando sollte jedoch nicht gleichzeitig von mehreren Familienmitgliedern gerufen werden, das verwirrt den Welpen.

Sprechen Sie mit Ihrem Welpen immer im freundliche Tonfall, gebrauchen Sie häufig seinen Namen. Wenn der Hund zu Ihnen volles Vertrauen hat, sollten Sie unerwünschtes Verhalten mit einem „Nein“ korrigieren, in verschiedenen Graden der Härte ausgesprochen. Achten Sie immer darauf, dass der Hund sich vor dem Kommando auf Sie konzentriert, nutzen Sie hierzu seinen Namen.